Tierpantomime

Ein kleines aber feines Spiel für Zwischendurch, dass ohne Material oder besondere Vorbereitung auskommt und so auch problemlos als Pausenfüller zur Überbrückung von Wartezeiten auf Exkursionen eingesetzt werden kann.

  • Zeit/Dauer: 10-15 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: leicht bis schwer (hängtvon den darzustellenden Tieren ab)
  • Tempo: gering

Ort

draußen & drinnen

benötigtes Material

keines

Durchführung

Die Teilnehmer stellen sich am besten im Halbkreis auf, damit der Spielleiter alle Teilnehmer im Blick hat. Dann wird das erste Tier vorgegeben und alle Kinder sollen es pantomimisch nachmachen. Wer das Tier als letztes oder nichts darstellt oder etwas völlig falsches anbietet, hat verloren und scheidet aus. Gewonnen hat, wer als letztes übrig bleibt.

einige Beispieltiere:

  • Schmetterling – fliegen – schlagen mit den Flügeln – leicht, grazil
  • Adler – fliegen – schlagen mit den Flügeln – angriffslustig/rauer/ruppiger
  • Hase – hoppeln
  • Floh – springen, aus der Hocke, weite Sprünge
  • Regenwurm – über den Boden kriechen
  • Schlange – über den Boden schlängeln
  • Maus – klein, leise & versteckend laufen
  • Mücke – klein, fliegen & stechen
  • Wespe – fliegen & Stechen
  • Biene – fliegen, Honig sammeln, stechen
  • Rotkehlchen (beliebiger Singvogel) – stummes Pfeifen
  • Wasserskorpion – in die Kerze gehen
  • Wasserfloh (Daphnien) – schlagen mit den “Ruderantennen”
  • Rückenschwimmer
  • Elefant
  • Affe
  • Löwe
  • Chamäleon – “komisch” gucken, Farbe wechseln (Jacke oder Pullover ausziehen)

Was steckt dahinter (Lernziel)?

Mit diesem Spiel wird hauptsächlich die Kreativität der Teilnehmer gefordert und gefördert, aber auch die psychomotorischen Fähigkeiten und die affektive Dimension kommen nicht zu kurz. Zudem wird von den Teilnehmern auch kognitiv einiges verlangt, müssen sie doch nicht nur die ausgewählten Tiere kennen, sondern auch Kenntnisse über deren Besonderheiten und markanten phänotypischen Merkmale oder Verhaltensweisen haben. Die Umsetzung der pantomische Darstellung ist dann oftmals eher das kleiner Problem.

Varianten/Erweiterungen

  • Kinder, die ausgeschieden sind, fangen schnell an sich zu langweilen, man kann sie aber als “Hilfsspielleiter” einsetzen. Sie schauen dann mit, wer am langsamsten oder unkreativsten ist. Auch können sie eigene Tiervorschläge einbringen. Das entlastet den Spielleiter und die Kinder haben immer wieder Ideen für Tiere, auf die man so nicht gekommen wäre.
  • Man kann auch, zum Beispiel zur Reduktion der Artenvielfalt, Tiere mit Tätigkeiten kombinieren, was insbesondere den schwächeren Schülerinnen und Schülern immer wieder hilft. (z.B. grasende Kuh, pinkelnder Hund – männlich, weiblich)
  • Wenn man sehr bewegungsfreudige Gruppen hat, kann man das ganze auch im Laufen spielen. Es wrd quasi zum Spiel Feuer-Wasser-Erde-Luft

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Eine Anmerkung zu “Tierpantomime

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