Elemente und Lebewesen

Bei diesem Umweltspiel sollen die Kinder konzentriert zuhören, Bälle fangen, die Lebensräume von Tieren kennen und können gleichzeitig ihren Bewegungsdrang ausleben.

  • Zeit/Dauer: ~ 15 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • Tempo: langsam bis mittel

Ort

draußen und drinnen (Sporthalle, u.ä.)

benötigtes Material

Ball

Durchführung

Bei diesem Umweltspiel stellen sich die Teilnehmer im Kreis auf und der Spielleiter steht mit dem Ball in der Mitte. Analog zu Kennenlernspielen wird der Ball nun zu einer Person im Kreis geworfen, dabei wird eines der vier Elemente (Feuer, Erde, Wasser, Luft) genannt und derjenige, der den Ball fängt, muss  schnell ein Tier nennen, das in diesem Element lebt, und den Ball wieder in die Mitte zurück werfen. Wer falsch oder gar nicht antwortet, geht in die Mitte und tauscht die Rolle. (Bsp: Luft – Libelle, Wasser – Hering, Land – Kuh)

Einzige Ausnahme ist das Element Feuer, hier wird der Ball so weit wie möglich weggeworfen und alle Kinder, die vorher im Kreis standen, müssen so schnell wie möglich den Ball berühren. Wer den Ball als letzter berührt, geht für die nächste Runde in die Mitte.

Als kleine Zwischenlernzielkontrolle bzw. um alle Kinder gleichmäßig zu beteiligen, bzw. um dem Bewegungsdrang der Kinder zu entsprechen, ist es sinnvoll, wenn der Lehrer oder Erzieher am Anfang in der Mitte steht.

Was steckt dahinter (Lernziel)?

Es werden neben der Konzentration auch die psychomotorischen Fähigkeiten, wie die die Hand-Auge Koordination, geschult und gleichzeitig kann neben der Reaktivierung von Wissen auch der Bewegungsdrang der Kinder befriedigt werden.

Varianten/Erweiterungen

  • Man kann auch mit anderen Organismen spielen, zum Beispiel nur mit Pflanzen oder nach einem Zoobesuch mit den Tieren, die im Zoo gesehen wurden.
  • Man kann den Schwierigkeitsgrad auch noch steigern, in dem jedes Tier nur einmal genannt werden darf.
  • Bei kleinen Kindern, kann man sich erst zu ihnen hindrehen, dann vorsichtig werfen, während man bei den großen auch schon mit Tricks arbeiten kann, als über den Kopf oder hinter dem Rücken werfen. Dadurch müssen die Spielteilnehmer dann noch aufmerksamer sein, was aber meist auch mehr Spaß macht.
  • Man kann auch einen Wettkampf daraus machen, in dem derjenige, der falsch antwortet, ausscheidet. Das wird insofern spannend, als dass es für die immer weniger Spielteilnehmer immer schwieriger wird, keine Tiere doppelt zu nennen. Hierbei ist es dann sinnvoll, wenn der Spielleiter, nicht zu schnell die Bälle wirft, bzw. oft genug das Element Feuer nutzt, um die Spannung zwischendurch abzubauen. Wer dann zu Letzt am Ball ist, scheidet natürlich ebenfalls aus.

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