Tierphysiologie Klausur März 2014

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  1. Welche Oberflächenvergrößerung des Dünndarms ermöglichen u.a. entsprechende Resorptionsvorgänge? (2x)
    1. Kerkring-Falten, Zotten, Mikrovilli
    2. Quer- und Längsfalten, Mikrovilli
    3. Darmzotten und Mikrovilli
    4. Mikrovilli
    5. Darmzotten
  2. Woraus besteht das intrinsische Darmnervensystem? (3x)
    1. Das intrinsische Darmnervensystem ist identisch mit dem vegetativen Nervensystem
    2. Sympathikus und Parasympathikus
    3. Auerbachscher (Plexus myentericus) und Meissnerscher Plexus (Plexus submucosus)
    4. Auerbachscher und Meissnerscher Plexus und vegetatives Nervensystem
    5. Nervus vagus
  3. Welches (Pro)- Enzym bildet die Ohrspeicheldrüse?
    1. Alpha-Amylase
    2. Pepsinogen
    3. Tryosinogen
    4. Amylase und Trypsinogen
    5. Amylase und Pro- Elastase
  4. Welche Zellen der Fundusdrüsen bilden des Wirbeltiermagens bilden welche Sekrete?
    1. Die Belegzellen bilden Salzsäure und intrinsischen Faktor, die Nebenzellen Schleim und Bikarbonat, die Hauptzellen Pepsinogen
    2. Die Belegzellen bilden Schleim und Bikarbonat, die Nebenzellen Salzsäure und intrinsischen Faktor, die Hauptzellen Pepsinogen
    3. Die Belegzellen bilden Pepsinogen, die Nebenzellen Salzsäure und intrinsischen Faktor, die Hauptzellen Schleim und Bikarbonat
    4. Die Belegzellen bilden Pepsinogen und intrinsischen Faktor, die Nebenzellen Salzsäure, die Hauptzellen Schleim und Bikarbonat
    5. Die Belegzellen bilden Salzsäure und Bikarbonat, die Nebenzellen Schleim und intrinsischen Faktor, die Hauptzellen Pepsinogen
  5. Die typische Protease des Magensafts ist:
    1. Elastase
    2. Alpha- Amylase
    3. Chymotrypsin
    4. Pepsin
    5. Trypsin
  6. Das Nephron des Knochenfisches besitzt,
    1. kein Malpighisches Körperchen
    2. keinen proximalen Tubulus
    3. keinen distalen Tubulus
    4. nur in Ausnahmefällen eine Henle- Schleife
    5. niemals eine Henle-Schleife
  7. Welche osmotisch wirksamen Substanzen werden zum Aufbau des osmotischen Gradienten im Nierenmark des Säugers angereichert?
    1. Glucose
    2. Aminosäuren
    3. ausschließlich Harnstoff
    4. ausschließlich Na+ Cl-
    5. Harnstoff und Na+ Cl-
  8. Was ist der primäre Mechanismus der Primärharnbildung in den Malpighi- Gefäßen der Insekten?
    1. Ultrafiltration
    2. Sekretion
    3. Ultrafiltration, Sekretion, Resorption
    4. Ultrafiltration, Resorption
    5. Resorption
  9. Welche Definition der Osmolarität ist richtig?
    1. Osmolarität ist definiert als mol/ liter.
    2. Osmolarität ist definiert als mol/ kg.
    3. Osmolarität ist definiert als Osmol/ liter.
    4. Osmolarität ist definiert als Osmol/ kg.
  10. Welches Hormon wird nicht in der Hypophyse gebildet?
    1. Wachstumshormon (STH)
    2. Follikel stimulierendes Hormon (FSH)
    3. Adiuretin
    4. Adrenocorticotropes Hormon (ACTH)
    5. Thyreoideastimulierendes Hormon (TSH)
  11. Welches Hormon entfaltet seine Wirkung im Zielgewebe nicht über einen second messenger?
    1. Wachstumshormon (STH)
    2. Follikel stimulierendes Hormon (FSH)
    3. Adiuretin
    4. Aldosteron
    5. Insulin
  12. Stoffwechselenergie, die ein Tier für eine biotopbedingte Anaerobiose nutzen kann ist gespeichert in Form von (2x):
    1. Glykogen
    2. Fett
    3. Protein
    4. Kreatinphosphat
    5. ATP
  13. Welche Aussage bezüglich der Löslichkeit von Sauerstoff in Wasser ist richtig? (2x)
    1. Sauerstoff löst sich in Wasser temperaturabhängig, es gibt keine weiteren Einflussgrößen.
    2. Die Löslichkeit von Sauerstoff in Wasser nimmt mit steigender Temperatur zu.
    3. Die Löslichkeit von Sauerstoff in Wasser nimmt mit steigender Temperatur ab, mit steigendem Salzgehalt aber zu.
    4. Die Löslichkeit von Sauerstoff in Wasser nimmt mit steigender Temperatur und steigendem Salzgehalt ab.
    5. Sie steigt mit steigendem p- O(2) in der Gasphase an.
  14. Was ist keine physiologische Anpassung an das Tauchen bei z.B. Robben und  Walen?
    1. Erhöhtes Blutvolumen.
    2. Höherer Myoglobingehalt in der Muskulatur.
    3. Bradycardio.
    4. Maximale Einatmung vor dem Abtauchen.
    5. Laktatgärung in der Muskulatur während des Tauchens.
  15. Welche Aussage ist falsch? (2x)
    1. Hämocyanine kommen bei Mollusken und Arthropoden vor.
    2. Hämocyanine kommen ausschließlich extrazellulär vor.
    3. Hämocyanine können einen Bohreffekt zeigen.
    4. Hämocyanine der Mollusken und Arthropoden sind in ihrem Aufbau verschieden.
    5. Hämocyanine kommen sowohl extra- als auch intrazellulär vor.
  16. Welche Aussage zum Respiratorischen Quotienten (RQ) trifft nicht zu?
    1. Ein RQ von 0,7 zeigt eine exklusive Nutzung von Fett an.
    2. Ein RQ größer als 1,0 tritt bei einer Kohlenhydratmast auf.
    3. Ein RQ von 1,0 zeigt eine exklusive Nutzung von Kohlenhydraten an.
    4. Ein RQ von 0,7 ist typisch für Winterschläfer.
    5. Ein RQ von 1,0 ist typisch für Winterschläfer.
  17. Welcher Gehirnabschnitt der Vertebraten ist hauptsächlich für die Motorik zuständig?
    1. Hirnstamm
    2. Cerebellum
    3. Pons
    4. Temporallappen
    5. Frontaler Cortex
    6. Diencephalon
    7. Thalamus und limbisches System
  18. Aus wie vielen Transmembrandomänen besteht ein Natriumkanal?
    1. 2
    2. 3
    3. 4
    4. 6
    5. Die Anzahl hängt vom Organismus ab.
  19. EPSPs lösen keine Aktionspotentiale (AP) an der dendritischen Synapse aus, weil die
    1. postsynaptische Membran nur spannungsabhängige Ca 2+, Cl- und K+ Kanäle besitzt.
    2. Abwesenheit spannungsabhängiger K+ Kanäle die ball and chain Reaktivierung von       Natriumkanälen verhindert.
    3. Postsynapse keine schnellen spannungsabhängigen Na+ Kanäle besitzt.
    4. Postsynapse keine ionotropen Na+ Kanäle besitzt.
    5. einzelnen EPSPs meist zu gering sind um den Schwellenwert für die Auslösung eines     APs zu erreichen.
  20. Was versteht man unter dem Begriff Afferen….?
    1. Axone der Pyramidenzellen des Cortex der Wirbeltiere.
    2. Dehnungsrezeptoren im quergestreiften Muskel.
    3. Proteine die das Stützskelett neuronaler Axone….
    4. Nervenfasern die sensorische Informationen leiten.
    5. Nervenfasern die motorische Befehle zur Muskulatur….
    6. Kortikale Fasern zur Verarbeitung von Informationen bei…
  21. Welche Aussage beschreibt das Aktionspotential richtig?
    1. Seine Größe nimmt längs des Axons zu.
    2. Seine Größe nimmt längs des Axons ab.
    3. Alle Aktionspotentiale in einem individuellen Neuron haben dieselbe Größe
    4. Während eines Aktionspotentials bleibt das Membranpotential eines….
    5. Ein Aktionspotential verschiebt das Membranpotential…….
  22. Die Membran, die uns die Fähigkeit verleiht, verschiedene …….. , ist
    1. das runde Fenster.
    2. das ovale Fenster.
    3. das Trommelfell.
    4. die Tektorialmembran.
    5. die Basalmembran.
  23. Welchen Wellenlängenbereich des Lichts kann das tierische Auge wahrnehmen?
    1. etwa 280 bis 690nm
    2. etwa 150 bis 710nm
    3. etwa 410 bis 750nm
    4. etwa 350 bis 750 nm
  24. Die Apertur eines Säugerauges:
    1. ist die Fähigkeit der Linse fokussierte Bilder auf der Retina abzubilden.
    2. ist die Öffnungsweite der Iris.
    3. ist der Brechungsindex der Cornea.
    4. beschreibt die Kraft mit der Zonulafasern die Linse verformen.
    5. ist eine Fehlstellung des Augapfels infolge von Erkrankungen.
  25. Welche Aussage zum mikrovilliären Photorezeptor der Arthropoden ist nicht richtig?
    1. Besitzt ein zurückgebildetes Cilium.
    2. Hyperpolarisiert bei Reizung mit Licht.
    3. Ist eine primäre Sinneszelle.
    4. Bildet Membraneinfaltungen und keine Membranscheiben aus.
    5. Alle Antworten sind richtig.
  26. Welchen Typ von Photorezeptorzellen besitzen Arthropoden?
    1. Basale Photorezeptorzellen.
    2. Microvilliäre Photorezeptorzellen.
    3. Numerische Photorezeptorzellen.
    4. Ciliäre Photorezeptorzellen.
    5. Keine der Antworten ist richtig.
  27. Was bedeutet Dioptrie im optischen Sinnessystem von Tieren?
    1. Die Eigenschaft der Linse kurzwelliges Licht zu filtern.
    2. Ist eine Maßeinheit für den Brechungsindex einer Linse oder der Hornhaut.
    3. Ist der Abstand zwischen Linse und Hornhaut im Vertebratenauge.
    4. Ist der Kehrwert des Verhältnisses zwischen Bild- und Gegenstandsweite.
    5. Keine der Antworten ist richtig.
  28. Wo findet man Zonulafasern im Tierreich?
    1. Im Innenohr, wo sie die einzelnen Rezeptorzellen miteinander verbinden.
    2. Im zentralen Nervensystem, wo sie die Neurone des Hirnstamms mit denen des Rückenmarks verbinden.
    3. Im Auge der Säuger, wo sie als elastische Aufhängung der Linse fungieren.
    4. Im Muskel, wo sie die Dehnung des Muskels und somit die Muskelspannung messen.
  29. Welcher Transmitter wird an der Synapse einer sekundären Lichtsinneszelle ausgeschüttet?
    1. Acetylcholin.
    2. Noradrenalin.
    3. GABA.
    4. Glutamat.
    5. Neuropeptide.
  30. Welche Aussage zum Abstand der Myosinköpfe mit gleicher räumlicher Orientierung im Myosinfilament des Skelettmuskels ist falsch?
    1. Beträgt gleichmäßig etwa 43nm.
    2. Entspricht in etwa dem Abstand der Bindungsstellen auf dem Aktinfilament.
    3. Wird geringer mit zunehmender Verkürzung des Muskels.
    4. Ermöglicht einem Myosinkopf während des Querbrückenzyklus alle etwa 40nm am        gleichen Aktinfilament zu binden.
  31. Das Muskelprotein Tropomyosin:
    1. bindet freie Ca 2+ Ionen während der Muskelkontraktion.
    2. blockiert die ATPase Aktivität des Myosinkopfs.
    3. ist an Titin gebunden und wird durch den Troponinkomplex kontrolliert.
    4. kontrolliert die Myosinbindungsstellen auf dem Aktinfilament.
    5. ist ein Strukturprotein und hat für den Querbrückenzyklus keine Bedeutung.
  32. Die Aktivierung des transversalen Tubulus- Systems einer Skelettmuskelfaser führt zur:
    1. Öffnung von Na2+ Kanälen in der Membran des sarkoplasmatischen Retikulums (SR)
    2. Aktivierung des spannungsabhängigen Ryanodinrezeptors im SR
    3. Aktivierung des spannungsabhängigen Dihydropyridin Rezeptors im Sarkolemm.
    4. Öffnung von Ca 2+ Kanälen im Sarkolemm und starken Einstrom von Ca2+ Ionen aus dem Intrazellularraum.
    5. Keine der Aussagen ist richtig.
  33. Der vollständige Tetanus eines Skelettmuskels entsteht ab einer Muskelaktionspotentialfrequenz von wenigstens,
    1. 1 Hz.
    2. 2 Hz.
    3. 5 Hz.
    4. 10 Hz.
    5. 40 Hz.
  34. Die Dauer eines Muskelaktionspotentials des Herzens von 200 ms
    1. folgt der Dauer des langen Aktionspotentials seines Motorneurons
    2. resultiert aus der 100 ms langen Aktionspotentialen der Zellen des Sinusknoten
    3. wird getragen von langanhaltenden Einstrom von Ca2+ Ionen aus dem
    4. Extrazellularraum
    5. erfolgt durch das Rücklaufen der Aktivität von der Herzspitze über Glanzstreifen
  35. Welche Aussage über Muskelkontraktion trifft nicht zu?
    1. Ein einzelnes Aktionspotential an der motorischen Endplatte reicht aus, um eine
    2. Muskelzuckung auszulösen
    3. Sobald die maximale Muskelspannung erreicht ist, wird kein ATP mehr benötigt, um das Spannungsniveau wieder zu reduzieren
    4. Ein Aktionspotential in der Muskelzelle führt zur Kontraktion, weil es die Ausschüttung von Ca2+ ins Cytosol bewirkt
    5. Eine Summation von Einzelzuckungen führt zu einer graduierten Zunahme der Spannung, die von einer einzelnen Muskelfaser generiert werden kann
    6. Die Spannung, die ein Muskel erzeugt, lässt sich variieren, indem kontrolliert wird, wie viele seiner motorischen Einheiten aktiv sind
  36. Welche Aussage über die Struktur von Skelettmuskeln ist richtig?
    1. Die hellen Banden des Sakromers sind die Regionen, wo Aktin- und Myosinfilamente überlappen
    2. Wenn sich ein Muskel kontrahiert, verlängert sich die A- Bande des Sakromers
    3. Die Myosinfilamente sind direkt in den Z- Scheiben verankert
    4. Wenn sich ein Muskel kontrahiert, verkürzt sich die H-Zone des Sakromers
    5. Das Cytosol der Muskelzelle ist im sarkoplasmatischen Reticulum enthalten
  37. Welche Aussage zum Riechvorgang im Riechepithel der Säugetiere ist falsch?
    1. Geruchsmoleküle binden an G-Protein gekoppelte Rezeptoren
    2. Sekundäre Rezeptorzellen projizieren in den Bulbus olfaktorius
    3. Der Einstrom von Ca2+ Ionen unterstützt die Depolarisation der Rezeptorzelle
    4. Der Ausstrom von Cl Ionen unterstützt die Depolarisation der Rezeptorzelle
    5. Die Rezeptoren sitzen in der Membran bipolarer, sensorischer Neurone
  38. Das Vomeronasalorgan des Menschen, (2x)
    1. ist Teil der Nebennierenrinde und synthetisiert Hormone
    2. ist ein Sinnesschwereorgan im Innenohr
    3. liegt im Gaumendach, detektiert Hormone und dient der intraspezifischen Kommunikation
    4. liegt in der Nasenhöhle, detektiert Hormone und steuert das Sexualverhalten
    5. liegt in der Nasenhöhle und detektiert Pheromone
    6. ist Teil des Cortex
    7. keine Antwort ist richtig
  39. Welche Funktion haben die Mitralzellen im Riechepithel der Wirbeltiere? (2x)
    1. Sammeln Informationen in einem spezifischen Glomerulus mittels ausgeprägter
    2. dendritischer Verzweigung und integrieren die Informationen vieler Sinneszellen
    3. Verrechnen Geruchsinformation mittels lateraler Inhibition.
    4. Senden Information zu periglomerulären Zellen.
    5. Senden Informationen des Cortex zurück zu den Riechsinneszellen.
    6. Keine Antwort ist richtig.
  40. Wie viele Duftrezeptortypen werden im Mittel in einer Riechzelle genetisch exprimiert? (3x)
    1. etwa 1000, da jede Riechzelle empfindlich für etwa 1000 Düfte ist.
    2. mehr als 10.000, da dies die Anzahl der Düfte entspricht, die ein Säugetier unterscheiden kann.
    3. nur 1, obwohl jede Riechzelle empfindlich für viele Düfte ist.
    4. Die Anzahl variiert zwischen Mikro- und Makrosmarten. Makrosmarten haben oft einige 100 Mikrosmarten, nur 3-5 Rezeptortypen.
    5. Keine Aussage ist richtig

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