Beobachtungen im Regenwurmkasten

Baue dir deinen eigenen Regenwurmkasten und schaue der Natur zu, während du gleichzeitig wertvollen Humus für deinen Garten produzierst! Der Regenwurm leistet unglaubliche Arbeit im Boden, indem er die Erde belüftet und organische Stoffe zu wertvollem Nährboden umwandelt – jetzt kannst du ihm dabei zuschauen!

Regenwurm im Kompost
Regenwurm im Kompost

Material

  • nicht zu breiter Kasten mit seitlicher Einsichtmöglichkeit, zum Beispiel ein altes Aquarium oder einen selbst gebauten Regenwurmkasten (Bauanleitung siehe unten)
  • verschiedene Bodenarten, zum Beispiel Gartenerde, Sand, Lehmboden
  • Kieselsteine
  • Obst- und Gemüseabfälle (roh), zum Beispiel. Kartoffelschalen, abgeschnittene Möhrenstücke, Apfelschalen, Blattgrün von Kohlrabi, Möhren usw., äußere Salatblätter
  • trockenes Laub
  • und natürlich: Regenwürmer

Bauanleitung

So geht es:

  • In den Kasten werden die verschiedenen Bodenarten, die sich in Farbe und Struktur unterscheiden (gern auch Kieselsteine), deutlich getrennt übereinander aufgeschichtet.
  • An den Innenseiten der Glasscheiben gut sichtbar die Gemüsereste verteilen.
  • Das trockene Laub kommt auf die oberste Erdschicht.
  • Mit etwas Glück waren bereits Regenwürmer im eingebrachten Boden, wenn nicht, müssen welche gesucht und in den Kasten gesetzt werden.
  • Da die Regenwürmer lichtempfindlich sind, wird der Kasten mit einem Buch abgedeckt und nur zum Beobachten abgenommen.
  • Der Regenwurmkasten dann an einem kühlen Ort, zum Beispiel im Keller oder in der Garage, oder natürlich draußen im Schatten aufstellen.

wichtig!

Regenwürmer sind lebende Tiere, als sorge dafür, dass es ihnen gut geht.
Versorge die Regenwürmer regelmäßig mit Pflanzenmaterial. Die Erdschichten sollten immer feucht, aber nicht nass gehalten werden.

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