Balancieren

„Balancieren“ klingt so einfach, und macht Spaß, vor allem als Wettkampf. Und es schult die psychomotorischen Fähigkeiten und das eigene Körpergefühl. Aber unserer Erfahrung nach, haben immer mehr Kinder bei dieser eigentlich einfachen Aufgabe Probleme. Ob das jetzt ein subjektiver Eindruck ist, wissen wir nicht, hoffen es aber.

  • Zeit/Dauer: 5-10 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • Tempo: gering

Ort & Zeit

draußen & drinnen möglich

eigentlich überall und zu jeder Zeit

benötigtes Material

Gegenstände, am besten kleine Äste oder Bücher, um diese auf dem Kopf zu balancieren. Alternativ einen Löffel oder eine Astgabel, um darauf Gegenstände zu balancieren.

Durchführung

Der Ast oder das Buch werden auf dem Kopf gelegt und dann wird über den Baumstamm balanciert.

Viel spannender wird das Ganze natürlich, wenn man beim Balancieren über Hindernisse klettern muss, oder gegen eine andere Mannschaft ein Wettrennen läuft.

Als Hindernisse eignet sich eigentlich alles. Draußen kann man beispielsweise über Baumstämme, Trimm-dich-Pfad-Elemente, Kantsteine oder kleine Mauern klettern. Indoor kann man aus Möbeln oder Sportgeräten ebenfalls einen schönen Parcours aufbauen. Über den Schwebebalken, durch umgedrehte Sitzbänke oder unter Tischen hindurch. Der Fantasie siend eigentlich keine Grenzen gesetzt.

Was steckt dahinter (Lernziel)?

Bei diesem Spiel werden die psychomotorischen Fähigkeiten geschult. Die Kinder erhalten neben einem verbesserten Körpergefühl auch viel positives Feedback, was das Selbstwertgefühl steigert. Vor allem wenn in der ruhigen Variante alle für sich allein und ohne den Druck eines Wettkampfes den Parcours bewältigen.

Varianten/Erweiterungen

  • Profis können auch von zwei Seiten auf aufeinander zu balancieren und dann den Treffpunkt gemeinsam bewältigen
  • Anfänger können auch erst einmal nur den kleinen Ast auf den Kopf legen und dann auf ebener Erde eine kleine Proberunde drehen.
  • Wettkämpfe sind bei guten Gruppen natürlich ebenfalls eine schöne Sache. Einfach in Gruppen einteilen und dann auf Zeit gegeneinander antreten lassen. Aber Vorsicht: Nicht zu übermütig oder gar unvorsichtig werden

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