Wassersparen

Wasser ist die Grundlage allen Lebens und ein sehr kostbares Gut. Und auch wenn wir in Nordeuropa mehr als genug davon haben, sollten wir sparsam damit umgehen, da Trinkwasser auch in unseren Breiten nicht so einfach verfügbar ist. Wasser sparen hilft die Natur zu schonen und spart nebenbei auch noch Geld.

Das Wasser nicht laufen lassen, sondern einfach mal abstellen.
Wasser sparen schon auch den Geldbeutel

Bad

Wenn man alle Sparmöglichkeiten addiert, so kommt man auf ein durchschnittliches Sparvolumen von 30-50%, was bei einem Wasser- und Abwasserpreis zwischen 3,- bis 6,- Euro pro m³ eine beträchtliche Summe darstellt.

Durchflussbegrenzer verhindern das „volle Aufdrehen“ des Wasserhahns. Bei Waschbecken benötigt man eigentlich nie die volle Wasserleistung, die Wasserrohr und -hahn liefern können, man will ja nur die Hände Waschen und nicht den Rasen sprengen. Einen ähnlichen Effekt erzielt man auch, wenn man einfach die Wasserzufuhr des Wasserhahns nicht voll aufdreht. So kann man insbesondere die Einhebelmischer weiterhin voll hochziehen, ohne dass eine große Menge Wasser und damit Geld ungenutzt im Abfluss verschwindet.

Wasserhähne lassen sich mit Perlstrahlern/Perlatoren aus- oder nachrüsten. Mit diesem kleinen Ausätzen wird das Wasser in viele kleinste Tröpfchen zerlegt. Es kommt dadurch „weicher“ aus dem Wasserhahn und man verbraucht deutlich weniger Wasser und das, ohne dass man dieses als Benutzer merkt.

Wer den alten Duschkopf durch einen neuen Duschkopf mit Wassersparfunktion ersetzt kann so problemlos zwischen 20-50 % Wasser sparen. Ebenfalls ohne dass man als Benutzer etwas davon merkt. Diese Sparbrausen haben in der Regel einen integrierten Durchflussmengenbegrenzer und bieten darüber hinaus auch verschiedene Wasserstrahlvarianten an, bis zum besonders Weichen Regenschauer.

Beim Duschen das Wasser beim Einseifen abstellen, spart ebenfalls sehr viel Wasser. Und bei den beliebten Einarmmischbatterien braucht man hinterher nicht einmal mehr die Wassertemperatur wieder in den angenehmen Bereich einpegeln, einfach anmachen und das Wasser kommt mit der vorgewählten Temperatur aus der Brause.

Übrigens, wer nur kurz die Hände wäscht, sollte kaltes Wasser verwenden. Einhebelmischarmaturen stehen meist in der mittleren Position, es wird also genauso viel warmes wie kaltes Wasser angefordert. Ungünstigerweise, läuft beim Händewaschen das Wasser aber meist nur kurz, so dass nur das erkaltete Warmwasser aus der Leitung verbraucht wird und das neue warme Wasser selten beim Wasserhahn ankommt, dafür dann in der Leitung aber wieder abkühlt. Es wird also sinnlos warmes Wasser vergeudet, das wieder neu erwärmt werden muss und damit wieder Energie und damit Geld kostet.

Vollbäder vermeiden und lieber Duschen. Für ein Bad in der Wanne benötigt man über 60% mehr Wasser als für eine Dusche, auch wenn man hierbei zugegebener Maßen nicht lesen kann.

Beim Zähneputzen das Wasser abstellen, denn das Wasser verschwindet beim Putzvorgang ungenutzt im Abfluss. Also lieber einen Zahnputzbecher mit Wasser befüllen. Das reicht völlig aus und man hat noch einen praktischen Aufbewahrungsort für die Zahnbürste.

Mit einem Sparspüler am WC wird nur noch soviel Wasser verwendet wie auch tatsächlich benötigt wird, denn nicht immer werden die ganzen 6-12 Liter des Spülkastens benötigt. Es gibt den Spülstopp auch zum Nachrüsten von alten Spülkästen.

Undichte Dichtungen austauschen, denn durch diese können bis zu 20 Liter pro Stunde ungenutzt aus dem Spülkasten auslaufen, die dann teuer wieder nachgefüllt werden

Tropfende Wasserhähne beseitigen, das andauernde Tropfen ist nicht nur nervtötend, sondern verbraucht auch sehr viel Wasser, denn 1 Tropfen = 1 Liter in ca. 5 Stunden.

Moderne Waschmaschinen verbrauchen weniger Wasser als alte. Weitere Sparmöglichkeiten sind die Wahl des richtigen Waschprogramms, so wie das richtige Beladen der Maschine, denn eine halbvolle benötigt genauso viel Wasser wie eine voll beladende Waschmaschine.

Küche

Vieles muss vor dem Verzehr gesäubert werden und abspülen ist am einfachsten, aber man benötigt dafür kein fließendes Wasser. Besser ist es die Lebensmittel im Becken oder einer mit Wasser gefüllten Schüssel abzuwaschen, denn dieses Wasser kann man auch noch zum Blumengießen verwenden. Also doppelt Wasser gespart.

Moderne Geschirrspüler haben Sparprogramme, mit denen noch mehr Wasser und auch Spülmittel gespart werden kann. Und bei mittleren und großen Geschirrmengen sind die modernen Geschirrspüler immer effizienter und sparsamer als das manuelle Abwaschen. Wer nur kleine Mengen hat, sollte überlegen, ob es sich nicht lohnt genug dreckiges Geschirr anzusammeln, um eine Geschirrspülmaschine zu befüllen. Das Abwaschen mit der Maschine dauert dann zwar länger als von Hand, aber dafür braucht man sich auch nicht selbst die Hände nass machen.

Quellen

  • http://www.brita.net/de/saving_water.html?&L=5
  • http://www.bund-bremen.net/thomas/wassersparen.php
  • http://www.bund-wassersparinfo.de
  • http://www.ja-zum-wasser.de
  • http://www.immobilienscout24.de/de/umzug/ummelden/strom_gas/ratgnviacs02.jsp
  • http://www.strom-und-wassersparer.de
  • http://www.wassersparen.info/wassersparen.html
  • http://www.wwf.de/interaktiv/verbrauchertipps/wasser-sparen/

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