Stromsparen
Die Preise für Energie (Strom und fossile Brennstoffe) steigen und steigen
und man kann nichts dagegen machen. Halt! Man kann nichts dagegen tun? Das
stimmt zwar, aber man kann Energie sparen. Wie einfach es ist Strom und
Stromkosten zu sparen ist auf dieser Seite kurz dargestellt.
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Stromanbieter
Das man sich nicht den teuersten Stromanbieter aussucht, versteht sich
eigentlich von selbst. Bei vielen Anbietern gilt es daher zu prüfen, ob es
eine Preisgarantie gibt und in welchem Rhythmus Abschlagszahlungen zu zahlen
sind, also jährlich, vierteljährlich oder monatlich. Ebenso sollte man darauf
achten keine Vorkasse zu leisten.
Elektrogeräte
Viele Elektrogeräte verbrauchen viel Strom, zu viel Strom und das ist teuer.
Ein bewusster Umgang mit der Ressource Strom, führt schnell zu einer deutlichen
Senkung der monatlichen Stromrechnung.
Beispiel 1: Geräte im Stand-by-Betrieb verbrauchen Strom, einige
Fernseher, Stereoanlagen oder Steckernetzteile sogar erstaunlich viel. Warum? Wenn man
die Geräte nicht benötigt, müssen sie nicht in
Bereitschaft sein. Durch das vollständige Ausschalten des Gerätes, lässt sich
viel Strom sparen. Leider haben nicht (mehr) alle Elektrogeräte solch einen
Ausschalter für eine vollständige Trennung vom Strom, aber man kann diese Geräte
entweder an eine Steckdosenleiste mit einem solchen Schalter anschließen, oder
man schließt sie an einen so genannten "Powersafer" an. Diese Geräte trennen
alle angeschlossenen Geräte bei Nichtbenutzung vom Netz und schalten sie wieder
an, wenn sie von der Fernbedienung des angeschlossenen Gerätes ein Signal
empfangen.
Beispiel 2: Kühl- und Gefriergeräte benötigen am meisten Strom
im privaten Haushalt. Aber die
neuen Geräte werden immer stromsparender. Im Vergleich verbraucht ein neuer
Kühlschrank bis zu 40 % weniger Strom als ein 20 Jahre Alter. Auch wer seine
Kühl- und Gefriergeräte nicht neben eine Heizung, den Herd oder die Spülmaschine
stellt, spart Strom. Wer längere Zeit wegfährt, für den lohnt es sich, die
Geräte abzuschalten. Aber auch sonst hilft regelmäßiges Abtauen Strom zu sparen.
Beispiel 3: Waschmaschinen und Trockner sind ebenfalls wahre
Stromfresser. Auch bei ihnen sollte also auf eine möglichst hohe
Energieeffizienzklasse geachtet werden. Wer sich keine neue Maschine kaufen kann
oder will, kann Strom sparen, in dem er das Fassungsvermögen der Maschinen voll
ausnutzt. Wer immer nur halbvolle Maschinen laufen lässt, muss doppelt so oft
Waschen/Trocknen und verbraucht auch doppelt so viel Strom. Die Fassungsvermögen, sowie Tipps zur
besten Reinigung/Trocknung kann man in den Bedienungsanleitungen oder den
Webseiten der Gerätehersteller nachlesen. Wer seine Wäsche gut Schleudert,
bringt sie trockener in den Trockner, was Strom und Zeit spart. Maschinen mit
1.200 bis 1.400 Umdrehungen pro Minute sind daher empfehlenswert.
Die Anschaffung neuer Geräte lohnt sich also allein schon durch die Einsparung bei den
Stromkosten. Die Energieeffizienz eines Gerätes erkennt man am
Energieverbrauchsetikett und diese Nennung des Energieverbrauchs ist seit
1998 gesetzliche Pflicht. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann dies auf der
Homepage des EU-Labels tun. Sinnvoll
ist die Anschaffung von Geräten der Energieeffizienzklasse A, auch wenn
diese in der Anschaffung teurer sind als die der niedrigeren Klassen, aber diese
sparen keinen oder nur sehr wenig Strom.
Beispiel 4: Energiesparlampen sparen bis zu 80 % dessen was
herkömmliche Glühbirnen verbrauchen. Diese Glühbirnen kosten zwar mehr als
"normale" Glühbirnen, verbrauchen aber weniger Strom und halten länger. Aber
Energiesparlampen sind nur dort sinnvoll, wo sie lange Zeit eingeschaltet
bleiben. Sie verhalten sich ähnlich wie Leuchtstoffröhren, die zum Starten viel
Energie benötigen, dafür aber während des Betriebs nur sehr wenig.
Energiesparlampen an Orten in denen oftmals und nur für kurze Zeit das Licht
eingeschaltet wird (Flur, Toilette) sind demnach kontraproduktiv.
Beispiel 5: Beim Kochen hilft ein Deckel auf den Töpfen
ebenfalls Stromsparen. Durch den Deckel wird die Abgabe der Wärme an die
Umgebung sehr stark reduziert, so dass weniger Wärme in Form von Strom zugeführt werden muss.
Nebenbei wird auch das Essen schneller fertig. Auch sollten die Töpfe nicht
kleiner als die Herdplatte sein, da sonst ein beträchtlicher Teil der teuren Energie
nicht den Topf sondern den Raum heizt. Wer noch mehr Strom beim Kochen sparen möchte, dem sei
der Schnellkochtopf empfohlen. Man sollte auch die Nachwärme
nutzen. Also einfach 5-10 Minuten vor dem gewünschten Ende der Garzeit die
Herdplatte oder den Backofen ausschalten, das spart ebenfalls Energie und damit
Geld.
Strom
und Umwelt
Viele Umweltorganisationen, wie Greenpeace, NABU, BUND, verweisen auf die
Reduktion von Treibhausgasen durch die Senkung des Stromverbrauchs. Laut ihren
Angaben entstehen rund 40 % des deutschen CO2-Ausstoßes durch die
Stromgewinnung. Und die oben genannten Tipps reduzieren in keiner Weise den
gewohnten Komfort, sondern helfen bares Geld zu sparen und die Umwelt zu
schützen.
Wer mehr zur Vermeidung von Treibhausgasen tun möchte, der sollte sich nach
Stromanbietern umsehen, die Strom aus erneuerbaren Energien (Wind, Wasser,
Sonne) anbieten.
Quellen
- http://www.energiesparen-im-haushalt.de/energie/tipps-zum-energiesparen/strom-sparen-im-haushalt/tipps-zum-strom-sparen.html
- http://www.eu-label.de
- http://www.mieterverein-hamburg.de/mieterverein-tipps/tipp_stromsparen_energiesparen_haushaltgeraete.htm
- http://www.stromeffizienz.de/
- http://www.test.de/themen/umwelt-energie/special/-/1132700/1132700/1132735/
- http://www.strom-und-wassersparer.de/tipps.htm
- http://www.verivox.de/News/ArticleDetails.asp?aid=3789
- http://vorort.bund.net/klimaschutz/
- http://vorort.bund.net/klimaschutz/suche/suche_35/suche_199.htm
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letzte Aktualisierung: 28.12.2007
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