der Wasserklumpen – oder die Nicht-Newton’sche-Flüssigkeit

der Wasserklumpen – oder die Nicht-Newton’sche-Flüssigkeit
Wasserklumpen – oder die Nicht-Newton’sche-Flüssigkeit
Wird der magische Brei zusammengedrückt, ist er fest, sobald der Druck aber nachlässt, zerfließt er sofort wieder.

Zeit

  • ca. 5 Minuten für das Anrühren

Material & Geräte

  • (Plastik-) Schüssel
  • Maisstärke
  • Wasser
  • (Löffel)

Durchführung

  • Mische die Stärke mit dem Wasser im Verhältnis 3:2 (= 3 Teile Stärke und 2 Teile Wasser)
  • Tauche den Löffel langsam in den fertigen Brei! Was beobachtest du?
  • Schlage den Löffel schnell und kräftig auf den fertigen Brei! Was beobachtest du?
  • “Wetten ich kann den Löffel schneller aus der Flüssigkeit herausziehen als du?”
  • “Wetten du kannst keine Kugel daraus formen und sie mir zeigen!”

Beobachtung

Tippt oder schlägt man kräftig auf den Brei, sinkt der Löffel nicht ein, er prallt auf der Oberfläche regelrecht ab. Wenn man den Löffel jedoch langsam senkt, sinkt er in die Flüssigkeit ein.

Bei der kleinen Wette gewinnt derjenige, der den Löffel langsam herauszieht. Derjenige, der versucht den Löffel schnell heruaszuziehen, reißt die gesamte Schüssel mit.

Hintergrund

Der bei diesem Experiment angerührte Brei ist eine Suspension, also ein heterogenes Gemisch aus einer Flüssigkeit (dem Wasser) und einem Feststoff (der Maisstärke), die sich nicht oder kaum in einander lösen oder chemisch miteinander verbinden. Das Ganze bildet in diesem Falle eine nichtnewtonsche Flüssigkeit.

Nicht-Newtonsche Flüssigkeiten haben keine konstante Viskosität, sondern verhalten sich je nach einwirkenden Kräften mal wie ein Feststoff, mal wie eine Flüssigkeit. Die Stärkekörner der Maisstärke sind von Wasser umgeben, was die Viskosität erhält, wird nun durch Druck diese Wasserhülle zwischen den Körnern verdrängt, “verhaken” sich die Körner und es entsteht eine feste Oberfläche.

Tipp

  • Man kann den Versuch auch mit Weizenstärke machen, allerdings wurde in unseren Versuchen das Ergebnis längst nicht so schön wie mit Maisstärke. Kartoffelstärke soll dagegen nicht funktionieren, da diese das Wasser aufsaugt und aufquillt, das wurde von uns aber nicht überprüft oder getestet.
  • Bei der Herstellung muss nicht sklavisch das exakte Verhältnis abgemessen werden, man kann es auch “aus dem Handgelenk” zusammenmischen. Dabei ist darauf zu achten das Wasser in die Stärke einzurühren, da man immer noch etwas Wasser hinzugeben kann, aber meist nur eine begrenzte Menge Stärke zur Verfügung hat.

Nachtrag

Wir haben bei Youtube ein Video gefunden, das den Versuch noch einmal illustriert:

Man kann das Ganze natürlich auch “eine Nummer größer” aufziehen, wie verschiedene Fernsehsender und -sendungen (auch in Deutschland) immer wieder beweisen. Hier mal eine Folge der inzwischen auch in Deutschland bekannten Mythbusters im englischen Original:

wichtige Summenformeln während der Chemiekurse

wichtige Summenformeln während der Chemiekurse

Chemie ist nicht gerade einfach und vor allem sehr komplex, aber es ist neben Mathe und Physik einer der Grundpfeiler der Biologie. Also müssen auch alle Biologiestudenten (Diplom-, Bachelor-, Master- und Lehramtsstudenten) durch eine Vielzahl von Chemievorlesungen und Praktika. Dabei tauchen immer wieder die gleichen Formeln für Verbindungen und Stoffe auf und es ist enorm hilfreich, wenn man diese Formeln kennt, nicht nur für das Bestehen der Prüfungen.
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Allgemeine Chemie – Klausur WS 08/09

Dozent: Prof. Köckerling

    1. Was sind Isotope? Schreiben Sie die 3 natürlich vorkommenden Isotope des Kohlenstoffs (Symbole) auf.
    2. Mit Hilfe welchen Gerätes lassen sich Isotopen trennen?
    3. Beim Beschuss von 238/92 U mit Neutronen entsteht in einem ersten Schritt ein instabiles Isotop, welches unter Aussendung von b-Strahlung in ein anderes Isotop übergeht, welches wiederum einen b-Zerfall erleidet. Schreiben Sie diese, in drei Stufen ablaufende Kernreaktion auf.
    1. Welche Quantenzahlen kennen Sie und welche Werte können diese annehmen?
    2. Erläutern Sie den Begriff „Doppelbindungsregel“ und geben Sie ein Beispiel  ( 2 Verbindungen) an, bei denen diese Regel befolgt wird.
  1. Zeichnen Sie für das F2-Molekül ein schematisches MO-Energieniveauschema für alle Orbitale der Valenzschale unter Annahme eines großen Energieunterschiedes zwischen s- und p-Atomorbitalen und unter Vernachlässigung von s-p-Wechselwirkungen. Wie groß ist der Bindungsgrad? Geben Sie für jedes MO die Bezeichnung an.
  2. Das Salz Cul kristallisiert in einer Art, dass Cu+-Ionen in Zwischenräumen der Koordinationszahl 4 einer kubisch dichten Packung von I-Ionen vorliegen.
    1. Wie heißen diese Zwischenräume, in denen die Kupfer-Ionen liegen?
    2. Welche Schichtfolge gilt für die Iodid-Schichten?
    3. Wie viele Nachbar-Iodionen befinden sich um jedes I herum angeordnet?
  3. Benennen Sie folgende Komplexverbindungen
    1. [CrCl2(H20)4]Cl
    2. [Zn(NH3)4][ZnCl4]
    3. [Al(H2O)6]Cl3
  4. Geben Sie eine sinnvolle Lewis-Formel (unter Berücksichtigung der Oktettregel) für folgende Moleküle an. Leiten Sie die räumliche Struktur mittels VESPR-Model her. Bestimmen Sie die Oxidationszahlen.
    1. Sulfat-Anion
    2. Xenontetrafluorid
    3. Dihydrogenmonoxid
    4. Lachgas
    5. Chlortrifluorid
  5. Schweres Wasser wird elektrisch in D2 und O2 gespalten. Wie viele Liter D2 entstehen aus 1000g schweren Wassers bei Normalbedingungen?
  6. Was besagt das Pauli-Prinzip? Wie lautet die Elektronenkonfiguration des Stickstoffatoms im Grundzustand? Charakterisieren Sie jedes Elektron (Tabelle) vollständig durch Quantenzahlen. Wie groß ist der Gesamtspin?
  7. Atome welcher Elemente haben folgende Elektronenkonfiguration ihrer Außenelektronen im Grundzustand:
    1. 3s2p5
    2. 3s23p63d54s1
    3. 4s24p6
  8. Welche ist die konjugierende Base von:
    1. H3PO4
    2. H2PO4
    3. NH3
    4. HS
    5. H2SO4
    6. HCO3
  9. Die Lösung einer schwachen Säure HX hat einen ph-Wert von 3,30. Wie groß ist die Konzentration an H3O+?
  10. Aus 3.0 * 10-3 mol einer schwachen Säure HX und 6.0 * 10-4 mol NaX wurde eine Lösung mit pH = 4.80 hergestellt. Wie groß ist Ks von HX?
  11. Welche chemische Bindung diskutiert man in Csl, Hg, HF2, P4, HCL, NH4Cl, Messing, Kalk?

Allgemeine und Anorganische Chemie – ausgewählte Fragen

Allgemeine und Anorganische Chemie – ausgewählte Fragen

Dozent: Dr. Balszuweit

  1. Charakterisieren Sie die typischen Merkmale folgender chemischer Bindungen:
    1. σ-Bindung
    2. π-Bindung
  2. Begründen Sie, warum Fluorwasserstoff unter Normalbedingungen eine Flüssigkeit ist, während Chlorwasserstoff unter gleichen Bedingungen ein Gas ist!
  3. Begründen Sie, warum Ammoniak einen wesentlich höheren Siedepunkt (-33,5 °C) hat als Phoshorwasserstoff (-87,8 °C)!
  4. Welche Aussagen könnten auf das Halogen Astat zutreffen oder nicht zutreffen? (ja/nein)
    1. Es ist stärker elektronegativ als Chlor
    2. Es ist im Normalzustand ein zweiatomiges Gas
    3. Es oxidiert Chloridionen zu Chlor
    4. Es disproportioniert, wenn es mit einer wäßrigen Lösung von Natriumhydroxid behandelt
      wird
  5. Welche wichtigen biologischen Funktionen haben Phosphorsäure, Eisen, Kieselsäure oder Calcium in
    Organismen?
  6. Definieren Sie folgende Begriffe:
    1. pH-Wert
    2. Autoprotolyse des Wassers
    3. Ionenprodukt des Wassers
  7. Berechnen Sie die pH-Werte folgender Lösungen:
    • Essigsäure (pKs 4,75), c = 0,01 mol/l; 0,5 mol/l
    • Natronlauge, c = 0,01 mol/l; 0,03 mol/l; 10-6 mol/l
    • Salzsäure, c = 10-8 mol/l; 0,1 mol/l; l0-8 mol/l
  8. Definieren Sie eine Pufferlösung!
  9. a) Welchen pH-Wert hat eine Lösung, die 0,1 mol/l Essigsäure und 0,01 mol/l Natriumacetat enthält?
    b) Welchen pH-Wert hat eine Lösung, die 0,2 mol/l Essigsäure und 0.2 mol/l Kaliumacetat enthält?
  10. a) Was ist ein korrespondierendes Säure-Base-Paar nach Brönsted? (zwei Beispiele)
    b) Welcher Zusammenhang besteht zwischen den pKs– und pKb-Werten eines solchen Paares?
  11. Wie reagieren die wäßrigen Lösungen folgender Salze. sauer, basisch oder neutral?
    NaCl; Na2CO3; NH4C1
  12. Beschreiben Sie das Funktionsprinzip eines pH-Indikators!
  13. Die pKs-Werte der ersten, zweiten und dritten Dissoziationsstufe der Phosphorsäure sind pKs1= 1,96;
    pKs2= 7,14; pKs3= 12,32.

    1. Welche pH-Werte haben die Lösungen folgender Salze in Wasser:
      NaH2PO4 Na2HPO4
    2. Bei welchen pH-Werten liegen die Äquivalenzpunkte der ersten und der zweiten Neutralisationsstufe?
    3. Welches sind die pH-Bereiche, die von Pufferlösungen, welche auf Basis von Phosphorsäure
      bzw. Phosphaten aufgebaut sind, stabilisiert werden können?
    4. Welches sind die pH-Bereiche, die von Pufferlösungen, welche auf Basis von Phosphorsäure
      bzw. Phosphaten aufgebaut sind, nicht stabilisiert werden können?
  14. Formulieren Sie zwei Reaktionsgleichungen, die das amphotere Verhalten von Aluminiumhydroxid
    charakterisieren!

    1. Al(OH)3+
    2. Al(OH)3+
  15. Nimmt der saure Charakter eines Elementes mit steigender Oxidationszahl ab oder zu? Nimmt die Stabilität der höchsten Oxidationsstufe eines Hauptgruppenelementes innerhalb einer Gruppe mit steigender Ordnungszahl ab oder zu?
  16. Definieren Sie die Begriffe:
    • Oxidationszahl
    • Redoxreaktion
    • Disproportionierung
  17. Welche Oxidationszahl hat der Sauerstoff im Wasserstoffperoxid?
  18. Formulieren Sie die Redoxgleichung der Titration von Wasserstoffperoxid mit Kaliumpermanganat in
    saurer Lösung!
  19. Formulieren Sie die Redoxgleichung der Titration von Oxalsäure mit Kaliumpermanganat in saurer
    Lösung!
  20. Formulieren Sie die Redoxgleichung der Titration von Fe2- mit Kaliumpermanganat in saurer Lösung!
    MnO4 + Fe2- + H3O+ Mn2+ + Fe3+ + H20
  21. Wie lautet die allgemeine Form der Nernstschen Gleichung?
  22. Unter welcher Voraussetzung gilt das Löslichkeitsprodukt?
  23. Wie groß ist die Silberionenkonzentration einer gesättigten AgBr-Lösung?
    (LöslichkeitsproduktAgCl = 7,7 x 10-13 mol2/l2)
    a. In reinem Wasser
    b. In einer NaBr-Lösung c = 0,01 mol/l
    c. In einer KNO3-Lösung c = 10-4 mol/l
  24. Wieviel Gramm Silberchlorid sind in einem Liter einer gesättigten AgCl-Lösung?
    (LöslichkeitsproduktAgBr = 1,1· 10-10 mol2/l2); MAgCl = 142,32 g/mol
    a. In reinem Wasser
    b. In einer NaCl-Lösung c = 10-2 mol/l
    c. In einer KNO3-Lösung c = l0-3 mol/l
  25. Nennen Sie ein Beispiel für eine Maskierungsreaktion! (Reaktionsgleichung)
  26. Begründen Sie die besondere Toxizität von Quecksilberverbindungen aus biologischer bzw. chemischer Sicht!
  27. Definieren Sie den Säure-Base-Begriff von Lewis und nennen Sie ein Beispiel einer LewisSäure-Base-Reaktion!
  28. Charakterisieren Sie die Merkmale bzw. die wichtigsten oder häufigsten Eigenschaften folgender
    Elemente: Kohlenstoff, Stickstoff, Phosphor, Chlor, Eisen
    (nach PSE/Gruppe, Oxidationszahlen, Wasserstoffverbindung, Sauerstoffverbindung)
  29. Welche Summenformel und welche Strukturformel hat phosphorige Säure?
  30. Welche Aussagen über Orbitale sind richtig, welche sind falsch?
    1. Sie werden durch 3 Quantenzahlen charakterisiert.
    2. Sie werden durch 4 Quantenzahlen charakterisiert.
    3. s-Orbitale sind kugelsymmetrisch.
    4. px-Orbitale können maximal 2 Elektronen aufnehmen.
    5. d z2-Orbitale können maximal 4 Elektronen aufnehmen.
  31. Welche Aussagen über Aluminium oder seine Verbindungen sind richtig, welche sind falsch?
    1. Aluminium kann in seinen Verbindungen die Koordinationszahl 4 und 6 annehmen.
    2. Al(OH)3 ist ein amphoteres Hydroxid.
    3. Aluminiumhalogenide sind Lewissäuren.
    4. Aluminium löst sich in nichtoxidierenden Säuren unter H2-Entwicklung.
    5. Aluminium löst sich in Natronlauge unter H2-Entwicklung.
    6. Wasserfreies Aluminiumchlorid kann durch Reaktion von Aluminiumoxid mit Salzsäure und anschließendes Erhitzen erhalten werden.
  32. Formulieren Sie die Reaktionsgleichung und das Massenwirkungsgesetz für die Dissoziation von Essigsäure in Wasser!
  33. Formulieren Sie die Reaktionsgleichung und das Massenwirkungsgesetz für die Dissoziation eines
    Dihydrogenphosphates in Wasser! (2. Dissoziationsstufe der Phosphorsäure)
  34. Definieren Sie den Begriff Tautomerie anhand eines Beispiels für ein Tautomeriegleichgewicht.
  35. Welche Aussagen über Elektronen sind richtig, welche sind falsch?
    1. Die Elektronen eines Atoms werden durch 3 Quantenzahlen charakterisiert.
    2. Orbitale sind Orte hoher Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Elektronen.
    3. Ein Atom kann keine zwei Elektronen enthalten, welche in allen vier Quantenzahlen übereinstimmen.
    4. d z2-Orbitale können maximal 2 Elektronen aufnehmen.
    5. Elektronen besitzen eine annähernd gleiche Masse wie Protonen.
    6. ß-Strahlung besteht aus Elektronen.
  36. Ordnen Sie die Begriffe der Liste 1 den Verbindungen der Liste 2 zu! Mehrfache Zuordnungen sind
    möglich!

    Liste 1 Liste 2
    Brönsted-Säure (A) OH
    Brönsted-Base (B) NH3
    Lewis-Säure (C) F
    Lewis-Base (D) BF3
    H20

    Beispiel: HPO42- (A, B)

  37. Die gesamte Ozonmenge der Erdatmosphäre entspricht (im Normalfall) umgerechnet auf einen Druck
    von 1 bar einer Schichtdicke von 3,5 mm oder 3,5 m reinem Ozon?
  38. Welche wichtige Funktion hat die Wasserstoff-Brückenbindung in biologischen Systemen?
  39. Definieren Sie den Begriff Disproportionierung!
  40. Formulieren Sie die Redoxgleichung für die Disproportionierung von salpetriger Säure zu
    Salpetersäure und Stickstoffmonoxid!
  41. Welche chemische Verbindung ist Hauptbestanteil der „Wasserhärte“ des Trinkwassers? Nennen Sie
    Namen und Formel der Verbindung!
  42. Welche Aussagen könnten auf folgende Verbindungen zutreffen oder nicht zutreffen?
    1. NO ist im Normalzustand ein zweiatomiges Gas.
    2. NO reagiert mit Wasser vollständig zu salpetriger Säure.
    3. NH3 ist eine schwache Base.
    4. NO2 disproportioniert in einer wäßrigen Lösung von Natriumhydroxid zu NO und NaNO3.
    5. N2O ist nicht toxisch.
  43. Ergänzen Sie in den folgenden Aussagen die fehlenden Begriffe!
    1. Die höchste und die niedrigste Oxidationszahl des Phosphors in seinen Verbindungensind __ und __ .
    2. Die höchste und die niedrigste Oxidationszahl des Chlors in seinen Verbindungen sind _und ___ .
    3. Eisen steht im Periodensystem in der ___ Nebengruppe.
    4. Folgende Elemente stehen in der 2. Hauptgruppe des PSE: ___________________________
    5. Folgende Elemente stehen in der 2. Periode des PSE: _______________________________
    6. Die Besetzung der 3d-Orbitale endet im PSE mit dem Element ______ es folgt das Element ______ .
    7. Das Eisen(III)-Ion hat eine d__-Besetzung.
  44. Ergänzen Sie in den folgenden Aussagen die fehlenden Begriffe!
    1. Die höchste und die niedrigste Oxidationszahl des Stickstoffs in seinen Verbindungen sind __ und __ .
    2. Die höchste und die niedrigste Oxidationszahl des Siliciums in seinen Verbindungen sind __ und __ .
    3. Mangan steht im Periodensystem in der __ Nebengruppe.
    4. Folgende Elemente stehen in der 3. Hauptgruppe des PSE: ___________________________
    5. Folgende Elemente stehen in der 2. Nebengruppe des PSE: ___________________________
    6. Folgende Elemente stehen in der 3. Periode des PSE: _________________________________
    7. Folgende Elemente stehen in der 3 d-Reihe des PSE: _________________________________
    8. Die Besetzung der 3d-Orbitale beginnt im PSE nach dem Element _____ mit dem Element _____ .
    9. Das Kupfer(II)-Ion hat eine d__-Besetzung.
  45. Formulieren Sie die Redoxgleichungen der Disproportionierung von Chlor in kalter bzw. heißer Natronlauge zu (a) Natriumchlorid und Natriumhypochlorit bzw. (b) Natriumchlorid und Natriumchlorat!
    1. C12 +     NaOH     →
    2. C12 +     NaOH     →
  46. Welche Strukturformeln haben folgende Verbindungen ( * räumliche Darstellung):
    • Ameisensäure:
    • Kohlensäure:
    • Ammoniak*:
    • Cyanwasserstoff:
    • Essigsäure:
    • Harnstoff:
    • Hydrazin*:
    • Wasserstoffperoxid*:
    • Oxalsäure:
    • Phosgen:
    • Salpetersäure:
    • Schwefel:
    • Phosphorsäure:
    • Hydroxlamin*:
    • Borsäure:
    • Fluorwasserstoff* (wasserfrei: flüssig)
  47. Geben Sie für folgende chemische Verbindungen die Formeln an!
    • Calciumsulfit:
    • Kaliumchromat:
    • Meninge:
    • Calciumoxalat:
    • Kaliumdichromat:
    • Gips:
    • Calciumformiat:
    • Kaliumformiat:
    • Flußspat:
    • Calciumhydrogencarbonat:
    • Natriumhydrogencarbonat:
    • Soda (wasserfrei):
    • Calciumsulfid:
    • Unterchlorige Säure:
    • Calciumhypochlorit:
    • Unterphosphorige Säure:
    • Chlorsäure:
    • Natriumchlorit:
  48. Berechnen Sie die Konzentrationen und die pH-Werte folgender Lösungen: (zwei Stellen nach dem
    Komma)
    Essigsäure (M = 60,05 g/mol), 36,03 g/l: c = ________ pH = ________
    Kaliumhydroxid (M = 56,l g/mol), 33.66 g/l: c = ________ pH = ________
    Salpetersäure (M= 63,01 g/mol), 44,11 g/l: c = ________ pH = ________
  49. Welche Bestandteile enthält der Bleiakkumulator im geladenen bzw. im entladenen Zustand?
    • Kathode:
    • Anode:
    • Elektrolyt:
    • Konzentration des Elektrolyten:
  50. Formulieren Sie die Reaktionsgleichungen für den Entladevorgang!
    Kathode: ?
    Anode: ?
  51. Welche Bestandteile enthält der Nickel-Cadmium-Akkumulator im geladenen bzw. im entladenen Zustand?
    • Kathode:
    • Anode:
    • Elektrolyt:
  52. Formulieren Sie die Reaktionsgleichungen für den Entladevorgang!
    Kathode: ?
    Anode: ?
  53. Sie mischen 100 ml Salzsäure c = 0,1 mol/l und 200 ml Salpetersäure c = 0,1 mol/l. Welchen pH-Wert hat die Mischung?
  54. Sie mischen 100 ml Salzsäure c = 0,3 mol/l und 200 ml Essigsäure c = 0,1 mol/l. Welchen pH-Wert
    hat die Mischung?
  55. Sie mischen 100 ml einer Natriumacetatlösung c = 0,4 mol/l und 100 ml Salzsäure c = 0,2 mol/l.
    Formulieren Sie die dabei ablaufende Säure-Base-Reaktion!
  56. Welche Verbindungen und / oder Ionen sind in der resultierenden Lösung in welchen Konzentrationen
    enthalten? (Konzentrationen c < 10-7 nicht berücksichtigen!)
  57. Welchen pH-Wert hat die Lösung? Geben Sie auch die Gleichung zur Berechnung des pH-Wertes an!
  58. Definieren Sie den Begriff Komproportionierung!
  59. Formulieren Sie die Redox-Gleichung von Bromid und Bromat in saurer Lösung zu Brom!
    Br +     BrO3- +        H3O+ Br2 +     H20
  60. Welche anorganischen Verbindungen werden in phosphatfreien Waschmitteln zur Enthärtung des
    Wassers eingesetzt? Kennzeichnen Sie die richtigen Begriffe! (auch Synonyme)
    Falsche Angabe bedeutet Punktabzug!
    Metaphosphate, lonenaustauscher, Natriumsilicate, Calciumhydrogencarbonat, Alumosilicate, Zeolithe
  61. Sie mischen 100 ml Schwefelsäure c = 0.25 mol/l und 400 ml Wasser. Welche H2S04-Konzentration und welchen pH-Wert hat die Mischung?
  62. Durch welche Kernreaktion erfolgt die ständige Neubildung von 14C in der Erdatmosphäre? Wie zerfällt 14C? Formulieren Sie die Reaktionsgleichung für (a) Bildung und (b) Zerfall von 14C!
    a) ________ + ________ 14C + ________
    b) 14C ________ + ________
  63. Nennen Sie die in der Natur vorkommenden Isotope des Wasserstoffs (Namen und chemisches Symbol) und des Kohlenstoffs (Symbole)!
  64. Welches Isotop des Uran, 238U oder 235U, hat die größere Halbwertszeit?
  65. In welcher Größenordnung (Jahre) liegen die Halbwertszeiten des 238U und 235U?

Analytische Chemie SS 01

Wer noch Klausuren hat und diese “loswerden” möchte, dann bitte einfach die Kommentarfunktion dieser Webseite nutzen oder eine Email schicken an kontakt [ät] biologie-wissen [Punkt] info.

Dozent: Dr. Strübing

  1. Welche allgemeinen Forderungen müssen bei Probennahmen im Rahmen eines Analyseverfahrens erfüllt sein?
  2. Unter welchen Voraussetzungen lassen sich starke und schwache Säuren simultan konduktrometrisch filtrieren? Zeichnen Sie die konduktometrische Titrationskurve für:
    a) HCl / CH3COOH + NaOH
    b) NH3 + HCl
    c) Na2CO3 + HCl
  3. Wie ist die Wirkungsweise von Säure/Base und geben Sie jeweils ein Beispiel für Adsorptionsindikatoren.
  4. Welche analytischen Informationen kann man polarographischen Kurven entnehmen? Wie lautet das Prinzip der Polarographie?
  5. Nennen Sie 4 verschiedene Trennmethoden und erklären Sie die Trennprinzipien von 2 dieser Methoden.
  6. Um welchen Betrag ändert sich das Elektrodenpotential des Redoxpaares MnO4 / Mn2+ bei einer pH-Erhöhung um eine Einheit?
  7. 10 ml einer 0,2 M CH3COOH-Lösung werden mit einer 0,1 M NaOH-Lösung versetzt. pH = 4,65. Berechnen Sie den Ks-Wert.

Literaturtipps – Chemie

Eine kleine Auswahl an Chemiebüchern, die dem Biologiestudenten, der keine oder wenig Ahnung von Chemie hat, helfen sollen die Prüfungen während des Grundstudiums zu meistern.

Mortimer, Charles E.; Müller, Ulrich: Chemie. Das Basiswissen der Chemie. Mit Übungsaufgaben und Lösungen

Der Mortimer ist das Buch für Biologen, deren bester Freund nicht die Chemie ist. Ein Muss für das biologische Grundstudium. In 35 Kapiteln werden alle wichtigen Grundlagen der anorganischen Chemie, der physikalischen Chemie, der organischen Chemie, der Kernchemie behandelt und der Biochemie kurz aber prägnant erklärt und sind anhand des guten Registers und der Schlüsselbegriffe auch später (vor Prüfungen) schnell nachzuschlagen.

Besonders hervorzuheben sind die kompletten Lösungswege zu den Übungsaufgaben, die auf der Verlagshomepage heruntergeladen werden können.

Standhartinger, Katherina: Chemie für Ahnungslose: Eine Einstiegshilfe für Studierende

Kurze schnörkellose aber gute Erklärungen zu den chemischen Elementen und ihren Symbolen, dem Bau von Atomen und Molekülen, zum Schalenmodell der Atomhülle, Ionen, chemischen Gleichungen und eine erste Einführung in die organische Chemie. Auch bei diesem Buch gibt es Übungsaufgaben mit Lösungen, die beim Festigen helfen und so für ein solides chemisches Basiswissens sorgen. Aber Leider sind es weniger als erwartet.

Dieses Buch hilft aber völlig Ahnungslosen einen Zugang zur Chemie zu bekommen und schafft Grundlagen, auf denen man mit weiterer Literatur vertiefend aufbauen kann. Nur mit diesem Buch besteht man keine der Chemie-Prüfungen während des Biostudiums.
Mehr lesen

Griechische Zahlen und physikalische Abkürzungen

Griechische Zahlen und physikalische Abkürzungen

Griechische Zahlen und Zahlwörter werden an vielen stellen im täglichen Lebens ganz selbstverständlich verwendet. In den Naturwissenschaften noch viel mehr, da kann es nicht schaden, wenn man die Vorsilben oder Größen von Einheiten kennt, denn dann erklären sich viele Begriffe und/oder Zusammenhänge in den Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik) beinahe von selbst. Deshalb hier nun eine kleine Auswahl griechischer Zahlwörter (bzw. Vorsilben) sowie einige wichtige Konstanten und SI-Einheiten, die häufig in den Naturwissenschaften verwendet werden.

Griechische Zahlen und physikalische Abkürzungen
Quelle: geralt bei https://pixabay.com/de/mathematik-zahlen-rechnen-schule-936697/

griechische Zahlwörter | SI-Einheiten | physikalische Konstanten

Griechische Zahlen und Zahlwörter

einfache Zahlen Multiplikationszahlen
ein- mono-
zwei- di- zweimal dis
drei- tri- dreimal tris
vier- tetra- viermal tetrakis
fünf- penta- fünfmal pentakis
sechs- hexa- sechsmal hexakis
sieben- hepta- siebenmal heptakis
acht- okta- achtmal oktakis
neun- ennea- neunmal enneakis
zehn- deka- zehnmal dekakis
elf- hendeka- elfmal hendekakis
zwölf- dodeka- zwölfmal dodekakis

Übrigens verhält es im Lateinischen sehr ähnlich, auch diese Vorsielben werden heute häufig benutzt, ohne dass es einem bewusst ist, dementsprechend helfen auch hier wieder leichte Fremdsprachenkenntnisse:

    1. prim…, unus/a/um, (simplex)
    2. sekund…, bi…, duo/ae/o…, (duplex)
    3. tert…, tri…, tres/es/ia…
    4. quart…
    5. quint
    6. sext…
    7. sept…
    8. okt…
    9. non…
    10. dezi

SI-Basiseinheiten (DIN 1301)

Basisgröße Basiseinheit (Zeichen) Definition
Länge Meter (m) Länge der Strecke, die Licht im Vakuum in der Zeit von 1/299.792.458 Sekunden durchläuft.
Masse Kilogramm (kg) Masse gleich der Masse des internationalen Kilogrammprototyps.
Zeit Sekunde (s) Das 9.192.631.770-fache der Periodendauer der Strahlung, die beim Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entsprechenden Strahlung.
elektrische Stromstärke Ampere (A) Stärke eines konstanten elektrischen Stromes, der, durch zwei parallele, geradlinige, unendlich lange und im Vakuum im Abstand von 1 Meter voneinander angeordnete Leiter von vernachlässigbar kleinem, kreisförmigem Querschnitt fließend, zwischen diesen Leitern je 1 Meter Leiterlänge die Kraft 2 · 10-7 Newton hervorrufen würde.
Thermodynamische Temperatur Kelvin (K) Der 273,16. Teil der thermodynamischen Temperatur des Tripelpunktes des Wassers.
Lichtstärke Candela (cd) Die Lichtstärke in einer bestimmten Richtung einer Strahlungsquelle, die monochromatische Strahlung der Frequenz 540 · 1012 Hz aussendet und deren Strahlstärke in dieser Richtung (1/683) Watt durch Steradiant (räumlicher Winkel) beträgt.
Stoffmenge Mol (mol) Die Stoffmenge eines Systems, das aus ebensoviel Einzelteilchen besteht, wie Atome in 0,012 kg des Kohlenstoffnuklids 12C enthalten sind.

griechische Zahlwörter | SI-Einheiten | physikalische Konstanten

Physikalische Konstanten

Größe Symbol Zahlenwert Einheit
atomare Masseneinheit u 1,66054 · 10-27 kg
Avogadro-Konstante NA, L 6,0221367 · 1023 mol-1
Boltzmann-Konstante, Loschmidt-Zahl (Entropie) k 1,380658 · 10-23 J · K-1
elektrische Feldkonstante ε0 8,854188 · 10-12 A · s · V-1 · m-1
Faraday-Konstante F 9,64853 · 104 C · mol-1
Lichtgeschwindigkeit im Vakuum c 2,99792458 · 108 m · s-1
Normdruck Pn 101325 Pa = 1,013 bar
Planck’sches Wirkungsquantum h 6,6260755 · 10-34 J · s
universelle Gaskonstante R 8,314510 J · K-1 · mol-1
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