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Literaturtipps – Evolution

Wirklich empfehlenswerte Bücher zum Thema Evolution. Die hier vorgestellten Bücher verschaffen sowohl Grundlagenwissen zur Evolutionstheorie, die ja inzwischen nur noch so heißt, da man im Labor, also im Experiment, alle Schritte der Evolution, von der Entstehung des Lebens bis hin zur Mutation in komplexen Genomen, experimentell nachvollziehen kann. Gleichzeitig informieren sie über den “Erfinder” der Evolution. Charles Darwin war zwar nicht der einzige, der sie entdeckt hat, aber dank einiger Tricks hat Alfred Russel Wallace seine Entdeckung offiziell erst kurz nach Darwin veröffentlicht. Nichts desto Trotz ist er unabhängig von Darwin zu den selben Erkenntnissen gekommen.


Mayr, Ernst: Und Darwin hatte doch recht. Charles Darwin, seine Lehre und die moderne Evolutionsbiologie. Deutsche Erstausgabe. München 1994.

Ernst Mayr gilt als der der bedeutendste Evolutionsbiologie des letzten Jahrhunderts. In seinem Buch setzt er sich mit der Kritik an Darwin auseinander und erklärt was Darwin wirklich gesagt hat, welche Kritik an der Evolutionsbiologie berechtigt und welche unberechtigt ist und hilft so dabei die Kontroversen zur Evolutionstheorie auf ein sachliches Niveau zurückzuführen.

 

 


Darwin, Charles: Die Abstammung des Menschen. Übersetzt von Heinrich Schmidt. Stuttgart 2002.

Ein gutes Buch, das unter anderem durch die im Anhang befindlichen Originalanmerkungen Darwins besticht. Es soll zur kritischen Lektüre des Originaltextes anregen und helfen mit ausreichender Distanz zum Thema zu erkennen, was dieser Mann wirklich bewegt hat und noch heute bewegt. Es soll helfen den Leser für den Doppelaspekt von zukunftsweisender Aktualität und dem historischen Hintergrund vor dem Darwin dieses Buch verfasste zu sensibilisieren.

 

 


Desmond, Adrian J.; Moore, James: Darwin. München 1995.

Diese Biographie beschreibt in aller Ausführlichkeit das Leben, seinen Glauben, seine Arbeit, seine Beweggründe, sowie seine eigenen Zweifel an seiner Arbeit und seinem Glauben. Zeitlich gegliedert, thematisch geordnet und Darwins gesellschaftliche Verknüpfungen im viktorianischen England nicht vergessend. Wer eine sehr gute Biographie sucht, hat sie mit diesem voluminösen Werk gefunden.

 

 

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