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Diamantklapperschlange (Crotalus atrox)

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(auch bekannt als Texas-Klapperschlange oder Westliche Diamant-Klapperschlange)

Verbreitung

Die Diamantklapperschlange lebt im Südosten der USA von North Carolina bis Mississippi. Auch wenn sie ein guter Schwimmer ist, so bevorzugt sie doch die Steppen und das trockene Unterholz von Kiefernwäldern sowie Ausläufer von Wüsten, die mit Kakteen und Büschen bewachsen sind. Seltener findet man sie auch auf Feldern und in Canyons, obwohl man sie auch im Gebirge bis zu einer Höhe von 2000m antreffen kann.

Hauptnahrung

Mäuse, Eidechsen, Vögel.

Fortpflanzung/Entwicklung

Lebendgebärend, 10 bis 12 Jungtiere, die Jungschlangen sind etwa 19-24 cm lang.

Körperbau und-merkmale

Diamantklapperschlange

Diamantklapperschlange

Körperlänge: 1,20 m bis 1,50 m (in Einzelfällen sogar über 2,00 m). Die Körperfarbe der Diamantklapperschlangen ist gräulich mit deutlichen rautenförmigen und dunkelbraunen Zeichnungselementen auf dem Rücken. Diese „Diamanten“ werden von einer Reihe cremeweißer Schuppen umrandet, jedoch können diese auch fehlen oder unvollständig ausgebildet sein.

Die Diamantklapperschlange ist, wie die meisten Klapperschlangen, vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und findet ihre Beute mit Hilfe ihres Grubenorgans. Das Grubenorgan ist ein Sinnesorgan, das zur Wahrnehmung von Infrarotstrahlung dient und den Grubenottern ein sehr exaktes räumliches Wärmebild ermöglicht. Die Sinneszellen befinden sich in Gruben zwischen Auge und Maul in der Nähe der Nasenlöcher und sehen auch aus wie ein zweites Paar von diesen.

Die Schlange besitzt zwei lange Giftzähne, die in einer Schleimhautfalte geschützt am Gaumen anliegen. Beim Biss drückt sich die Schleimhautfalte dann automatisch zurück, sobald die Zähne in das Opfer eindringen. Die Giftzähne sind wie Injektionsnadeln innen hohl und leiten das Gift in die Beute. Das Gift greift die roten Blutkörperchen an (ist also ein Hämotoxin) und zerstört auch das Gewebe  um die Bissstelle an. Diese Diamantklapperschlange ist übrigens für die meisten Giftschlangenbisse in Nordamerika verantwortlich.

Soziales

Der Diademseeigel lebt als Weidegänger, tagsüber zieht er sich oft in Verstecke zurück, auf offenem Gelände rotten sich meist mehrere Exemplare dicht zusammen, um die potentielle Angriffsfläche für Fressfeinde zu minimieren.

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