Tierphysiologie – Klausur SS 2004

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Dozent: Prof. Weiß

  1. Zeichnen und beschriften sie schematisch eine Haar-Sinneszelle (Säuger) (7 P.)
  2. Wo entsteht das Rezeptorpotential? Wo entsteht das Aktionspotential? Wie schnell breiten sich Aktionspotentiale in markhaltigen Neuronenfasern aus? (3 P.)
  3. Was versteht man unter einem „second- messenger“? Beschreiben sie anhand eines Beispieles die Signalkaskade und die Wirkungen des &qout;second- messengers“ in der Zelle. (10 P.)
  4. Was versteht man a) unter lateraler Hemmung (Skizze) und b) welche Funktion hat diese z.B. bei der Wahrnehmung von schwarz/weiß-Übergängen. (10 P.)
  5. Beschreiben Sie die Blutzellen beim Menschen auf der Basis des Differentialblutbildes (Pappenheimfärbung) und nennen sie die Funktion der Blutzellen. (10 P.)
  6. Sortieren sie die folgenden Organismen entsprechend der Leistungsgeschwindigkeit von schnell zu langsam der schnellsten Axone: Frosch, Mensch, Qualle, Regenwurm. Nennen sie Möglichkeiten zur Leistungssteigerung. (4 P.)
  7. Die drei Arten von Muskulatur (Skelett, Herz und glatter Muskel) haben folgendes gemeinsam? (2 P.)
    1. Hyperpolarisation der Zellmembranen führt zur Kontraktion
    2. Die Auslösung der Kontraktion muss die Konzentration des freien intrazellulären Ca++ ansteigen
    3. ihre funktionellen Untereinheiten nennt man Sarkomere
    4. die kontraktilen Eiweiße sind Aktin und Myosin

    Wählen sie bitte die zutreffende (einzig richtige) Aussagenkombination
    A) 1 + 2
    B) 2 + 4
    C) 1, 2 + 4
    D) 1, 3 + 4
    E) alle

  8. Wozu dient bzw. was bewirkt die Kalzium Pumpe des sarkoplasmatischen Reticulums beim Ablauf der elektromechanischen Kopplung? (2 P.)
  9. Zeichnen (schematisch) und benennen sie die funktionelle Untereinheit und der sie aufbauenden Strukturen des quergestreiften Muskels. Verdeutlichen sie in einer zweiten Skizze die Veränderung nach einer Kontraktion (8 P.)
  10. Was ist ein Antagonist und wie nennt man den Gegenspieler? Geben sie dafür zwei Beispielpaare aus der Sinnesphysiologie/Neurobiologie an. (8 P.)
  11. Welche Aussagen bezüglich von Blut / Blutzellen ist richtig oder falsch? (16 P.)
    Richtig Falsch
    Makrophagen gehören zu den Lymphocyten [ ] [ ]
    reife Erythrocyten besitzen einen segmentierten ZK [ ] [ ]
    Monocyten sind eine Unterklasse der F-Zellen [ ] [ ]
    B-Zellen und T-Zellen gehören zu den Lymphocyten [ ] [ ]
    Neutrophile Granulocyten phagocytieren Mikroorganismen [ ] [ ]
    B- Zellen sind Antikörper produzierende Zellen [ ] [ ]

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  12. Beschreiben sie a) die räumliche Verteilung und b) die Funktion und die damit verbundenen, besonderen physiologischen Eigenschaften der Zapfen und Stäbchen in der menschlichen Retina. (10 P.)
  13. Bei Wirbeltieren setzt sich die Geschmacksempfindung aus 4 Grundqualitäten zusammen. (10 P.)a) Welche sind diese und wo sind sie auf der Zunge lokalisiert?b) Wie sieht eine Rezeptorzelle für die Geschmacksempfindung aus?(zeichnen Sie eine)Wie findet die Transduktion / Umsetzung der 4 unterschiedlichen Geschmacksprofile an den jeweiligen Rezeptoren statt (Ionenkanäle, Rezeptoren, Signalwege etc.?)
  14. Was versteht man unter absoluter und relativer Refraktärphase / Refraktärzeit eines Rezeptors und beschreiben Sie einen Praktikumversuch, bei dem Sie die verschieden langen Refraktärphasen der drei Zapfentypen in ihrem Auge nachweisen konnten. (10 P.)
  15. Sie schmecken süß.a) Welche Vorgänge finden in dafür spezifischen Geschmacksrezeptoren statt? Beschreiben Sie den vollständigen Ablauf der Signalkaskade unter Nennung des Rezeptors / Ionenkanals und der beteiligten Ionen/Moleküle und der beteiligten Ionenkanäle. Welche sind wann ein / aus?b) Wo genau (Ort) entsteht das Aktionspotential? (10 P.)
  16. Was versteht man unter Dunkelstrom? Welche Ionen und Ionenkanäle sind in welcher Weise beim Entstehen des Dunkelstroms beteiligt? (5 P.)
  17. Die drei Arten von Muskulatur (Skelett, Herz und glatter Muskel) haben folgendes gemeinsam? (2 P.)
    1. Hyperpolarisation der Zellmembranen führt zur Kontraktion.
    2. Die Auslösung der Kontraktion muss die Konzentration des freien intrazellulären Ca++ ansteigen.
    3. ihre funktionellen Untereinheiten nennt man Sarkomere.
    4. die kontraktilen Eiweiße sind Aktin und Myosin.

    Wählen sie bitte die zutreffende (einzig richtige) Aussagenkombination

    A) 1 + 2

    B) 2 + 4

    C) 1, 2 + 4

    D) 1, 3 + 4

    E) alle

  18. Wozu dient bzw. was bewirkt die Kalzium Pumpe des sarkoplasmatischen Reticulums beim Ablauf der elektromechanischen Kopplung? (2 P.)A) Erregungsleitung entlang der ZelleB) Erregungsleitung ins ZellinnereC) Erhöhung des freien intrazellulären Ca++D) KontraktionsauslösungE) Erschlaffung
  19. Beschreiben sie kurz die molekularen Vorgänge des Kontraktionsprozesses der quergestreiften Muskulatur auf molekularer Ebene unter Nennung der dabei beteiligten Moleküle und Proteine (ggf. Skizze). (8 P.)

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