Saugkraft von Böden

Zeit

ca. 30-45 Minuten

Material & Geräte

  • verschiedene trockene Bodenproben (grob- bis feinkörnig)
  • je Bodenprobe einen durchsichtigen Einweg-Trinkbecher (500 ml) und eine Petrischale, Filterpapier, Knete, Wasser, Stoppuhr

Durchführung

  • in den Boden der Trinkbecher mit heißer Nadel mehrere Löcher bohren und mit der Knete kleine Füßchen außen ankleben, damit die Becher nicht auf der Petrischale aufsitzen und die Wasseraufnahme verhindern
  • Das Filterpapier auf den Boden der Einwegbecher legen und die Bodenproben einfüllen.
  • Die befüllten Einwegbecher in die Petrischalen stellen und diese reichlich mit Wasser befüllen.
  • In festgelegten Zzeiträumen die Höhe des Wasseranstiegs in den Trinkbechern messen.
  • Bei Bedarf Wasser in die Petrischalen nachfüllen

Auswertung

Die Messergebnisse tabellaris darstellen.

Je nach Bodenart bewegt sich das Wasser in den Bodenproben unterschiedlich schnell. In den gröberen Proben steigt das Wasser zu Beginn schneller und verlangsamt sich dann, während die Geschwindigkeit in den feinkörnigeren Proben langsamer ist, dafür steigt der Wasserpegel aber höher.

Mit diesem Versuch werden die Kapillarkräfte oder Saugkräfte des Bodens demonstriert. Diese werden durch die unterschiedlich großen Hohlräume (Poren) des Boden bestimmt und stellen auf diese Weise die Verbindung zwischen Grundwasser und Pflanzenwurzel her.

Hinweise

  • Bodenproben sollten “normal” trocken, nicht staubtrocken sein.
  • Mit diesem Versuch können Fragestellungen nach dem Überleben von Pflanzen bei Trockenheit und trockenen Böden ebenso beantwortet werden, wie auch die Funktion von Kapillarkräften insgesamt.
  • Eine quantitative Mengenanlyse der Saugfähigkeit ist auch durch das Messen der anfangs zugeführten Wassermenge im Vergleich zur übrig gebliebene Wasser am Ende des Versuchszeitraumes möglich.

 

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